Willkommen im Rosenpunkt. Hier erhalten Sie Infos und Pflegetipps rund um die Rose.


Rosen sind viel mehr als nur Schnittblumen

Rosen finden nicht nur als Schnittblumen oder als Zierde in Gärten und Parks Verwendung.

Aus ihnen werden auch Rosenöl oder Rosenwasser gewonnen, die sowohl in der Küche als auch in der Kosmetik verwendet werden. Rosenblätter werden seit Urzeiten ebenfalls als Dekoration an einer festlichen Tafel benutzt, entweder lose über die gesamte Tafel gestreut oder dekorativ mit Kerzen in Schalen angerichtet.

Verliebte betten den Partner gern auf Rosen und überdecken das Bett mit einem Meer aus Rosenblättern. In der Badewanne sorgen ausgestreute Rosenblätter für edlen Duft und eine Wohlfühlatmosphäre. In der Küche können Süßspeisen mit selbst hergestelltem Rosenzucker veredelt werden. Dafür werden stark duftende, farbige Rosen Blätter gesammelt und drei Tage lang getrocknet. Danach werden sie in der Küchenmaschine sehr fein gehackt, so dass sie eine ähnliche Konsistenz wie Paniermehl erhalten. Danach einfach mit handelsüblichem Zucker vermischen.


Die Geschichte der Rose

Die Geschichte der Rosen geht bis in das Jahr 1600 vor Christus zurück. Dabei haben die damaligen und auch die heutigen Wildrosen mit den neu gezüchteten Edelrosen nicht mehr viel gemeinsam. Heutzutage gibt es so viele verschiedene Rosenarten und Farbgebungen, dass es dem Rosenfan eine wahre Freude ist. Die erste Rose in Deutschland war die Perle von Weissenstein, die im Schlosspark Wilhelmshöhe im Jahre 1795 ihren Anfang nahm. Bekannte deutsche Rosenzüchter sind Wilhelm Kordes, Peter Lambert und Rudolf Geschwind.

Seit dem Anfang des 20. Jahrhunderts ist die Rosenzüchtung ein sehr beliebtes Hobby. Es gibt kein Jahr, in dem nicht neue Arten und Farben entstehen. Mittlerweile gibt es auch Rosenarten, die gegen bestimmte Krankheiten resistent sind und dadurch auch in Gärten mit für Rosen eher ungünstigen Bedingungen Einzug halten.