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Rosen richtig düngen

Humus

Der Humusgehalt des Bodens spielt bei der Rosenpflege eine große Rolle. Alle Nährstoffe, die durch Mineraldünger oder ähnliches in den Boden gebracht werden zeigen keine Wirkung, wenn sie zu früh ausgewaschen werden. Ein humushaltiger Boden sorgt dafür, dass Nährstoffe nicht in tiefere Schichten des Bodens gespült werden. Außerdem wird Wasser über einen längeren Zeitraum gespeichert. Das ist besonders in längeren Trockenperioden von unverzichtbarem Wert. Humus wird am besten in Form von Kompost oder Kuhmist in den Boden eingearbeitet. Beides sollte gut verrottet sein. Kompost sollte auch beim Pflanzen von neuen Rosen in das Pflanzloch gegeben werden. Ebenfalls ist Torf gut geeignet, da dieser sich sehr lange im Boden hält und damit eine gute Humusart darstellt.

Organische Dünger

Als weitere organische Dünger können Hornspäne oder ebenso Knochenmehl in den Boden eingearbeitet werden. Wer Hühner hält, kann deren Mist sehr gut als Rosendünger verwenden. Hierfür wird vergorener Geflügelmist stark verdünnt und als Flüssigdünger auf das Rosenbeet aufgebracht.

Volldünger

Volldünger sind eine gute Alternative für diejenigen, die nicht auf natürliche Düngungen, wie Kompost oder Mist zurückgreifen können. Volldünger enthalten alle Nährstoffe in der richtigen Zusammensetzung und können entweder direkt aufgestreut oder als Flüssigdünger mit Wasser vermischt werden.

Mineralstoffdünger

Bei der Gabe mineralischer Dünger richtet es sich nach dem jeweiligen Bedarf der Pflanze, welcher Mineralstoff dem Boden zugeführt wird. Im Frühjahr, während die Pflanze austreibt, benötigt sie große Mengen an Stickstoff. Später, wenn der zweite Austrieb erfolgt und neue Blüten gebildet werden, sind vor allem Phosphor und Kalium gefragt.

Wann düngen?

Im Pflanzjahr benötigen die Rosen keinen Dünger. Der Kompost, der während des Pflanzens eingebracht wurde, ist völlig ausreichend. Überdies wurde der Boden ja vor dem Pflanzen gut vorbehandelt, sodass der Pflanze alle nötigen Nährstoffe in ausreichender Menge zur Verfügung stehen. Gedüngt wird dann erst im zweiten Jahr nach dem Pflanzen, dann aber regelmäßig. Im Frühling, wenn die Rosen-Pflanzen neu austreiben und Blüten bilden, ist die erste Düngung fällig. Wenn der erste Flor durch ist und die Pflanze damit beginnt, neue Triebe und Blüten zu bilden, muss noch einmal gedüngt werden.

Gute Planung ist alles

Gärtner können sich nach einem sogenannten Düngeplan richten, nach dem die Rosen über das Jahr mit Nährstoffen versorgt werden. Dabei erfolgt die erste Düngung im sehr frühen Frühling, bevor die Pflanzen angehäufelt werden. Im Idealfall wird nun ein Volldünger verwendet, der auf dem gesamten Rosenbeet verteilt wird. Dabei ist eine Menge von 60 bis 80 Gramm pro Quadratmeter Fläche ausreichend. Im Mai, wenn die Rosen ihre Knospen ausbilden, ist die richtige Zeit für die nächste Düngung gekommen. Diesmal wird flüssig gedüngt. Dafür werden 30 Gramm Volldünger pro zehn Liter Wasser verwendet. Wenn der Boden gut feucht ist, wird diese Flüssiglösung gegossen. Dabei erhält jede Pflanze ungefähr drei Liter Flüssigdünger. Am besten wird nach dem Regen gedüngt, wenn der Boden gut aufnahmefähig ist.

Dasselbe wird dann noch einmal Ende Juli, Anfang August wiederholt. Im Herbst benötigen die Rosen dann noch einmal Mineralstoffe. Hierfür werden pro Quadratmeter Fläche 30 Gramm Mineralstoffdünger ausgestreut. Dabei werden Superphosphat und chloridfreies Kalium verwendet. Dies ist jedoch nur eine ungefähre Richtlinie. Bei eher nährstoffarmen Böden kann eine zusätzliche Düngung notwendig werden. Hier verschiebt sich dann der Termin der ersten Flüssigdüngung ein wenig nach vorn, so dass zwischen Frühjahr und Sommer eine weitere Flüssigdüngung vorgenommen werden kann.

Sehr nährstoffreiche Böden brauchen eventuell eine Düngung weniger. In Jahren, in denen es häufig regnet, werden logischerweise die Nährstoffe im Boden auch eher ausgewaschen, so dass dann eine zusätzliche Düngung notwendig werden kann. In eher trockenen Jahren, wenn die Nährstoffe länger im Boden bleiben, kann mitunter auf eine oder mehrere Düngungen verzichtet werden.

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